Mein Name ist Johannes Keck und ich mache gerade eine Ausbildung bei der Firma Bihler als Werkzeugmechaniker. Diese werde ich voraussichtlich im Juni 2019 beenden.

Start der Ausbildung: Teambildungstage

Am Beginn der Ausbildung standen die Teambildungstage für alle neuen Azubis, um sich besser kennen zu lernen und den Zusammenhalt untereinander zu stärken. Dieser Ausflug hat uns allen sehr gut gefallen, da er perfekt organisiert war und eine sehr gute Stimmung herrschte.

Grundkurs, CNC-Maschinen, Abteilungsdurchlauf

Danach ging es auch schon mit dem Grundkurs für Metall in der Lehrwerkstatt los. Im Grundkurs lernten wir handwerkliche Tätigkeiten wie z. B. Feilen, Sägen, Gewinde schneiden, Bohren und vieles mehr. Daneben lernten wir die Maschinen genau kennen. Im Anschluss wurde Drehen, Fräsen und Schleifen an konventionellen Maschinen zu unseren neuen Aufgabe. Der nächste spannende Abschnitt der Lehre war dann das Bedienen von CNC-gesteuerten Maschinen. Seit neuestem ist sogar das 5-Achs-Fräsen in der Lehrwerkstatt ein fester Bestandteil der Ausbildung. Dieses fordert volle Konzentration von uns Azubis. Es ist dann aber immer wieder ein gutes Gefühl, wenn man sein Werkstück selbst gefertigt hat oder wenn man aufgebaute Baugruppen an die Maschinen montiert. Der Abteilungsdurchlauf innerhalb des Betriebes ist der nächste Schritt der Ausbildung. Hier lernt man alle möglichen Bereiche wie z. B. die Fertigung, die End- und Vormontage, den Schnitt- und Schweißzangenbau und viele weitere interessante Abteilungen genauer kennen. Mir hat der Abteilungsdurchlauf sehr viel Spaß gemacht, weil man sieht, wie abwechslungsreich und vielseitig dieser Beruf ist.

Meine Empfehlungen

Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn man ein räumliches Vorstellungsvermögen mitbringt und einem das Arbeiten mit verschiedensten Werkzeugen, Maschinen und Materialien Spaß macht. Ich persönlich empfehle ein Schülerpraktikum, um sein zukünftiges Arbeitsumfeld besser kennen zu lernen. Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit sind ebenfalls Eigenschaften, die ein Bewerber mitbringen sollte.

Johannes Keck