Als ich vor zwei Jahren meine Ausbildung zum Industrieelektriker bei Sensor-Technik Wiedemann begonnen habe, konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen, was ich in meiner Ausbildung lernen werde.

Der erste Tag lief ziemlich entspannt ab. Zunächst lernten wir alle neuen Azubis kennen. Anschließend stellten sich unsere Ausbilder vor und wir bekamen einen Überblick über das Unternehmen während einer Führung.

Nach einigen Wochen fuhren wir dann zusammen mit unseren Ausbildern auf ein Teambildungs-Wochenende. An diesem Wochenende haben wir uns alle besser kennen gelernt. Das Highlight war jedoch der Kletterpark, in dem wir zusammen als Team vor viele Herausforderungen gestellt wurden.

Zurück im Betrieb ging es dann richtig los. Ich habe das Löten gelernt und danach eine praktische Prüfung abgelegt. Dabei mussten wir eine funktionierende Schaltung aufbauen und testen. Zudem lernte ich in unserer Lehrwerkstatt viele elektronische Bauteile kennen, das Lesen und Verstehen von Schaltplänen und die praktische Umsetzung. Mit diesem Wissen konnte ich dann meine ersten eigenen Schaltungen, wie zum Beispiel einen Elektronischen LED-Cube aufbauen.

Nachdem ich die ersten Platinen aufgebaut hatte, ging es weiter zu den Schaltschränken. Hier wurde uns die Aufgabe gestellt einen voll-funktionsfähigen Schaltschrank für eine Fertigungsanlage aufzubauen, welche große Motoren und Zylinder steuert. Einer meiner Schaltschränke steht in unserem Parkhaus und wertet unsere Parksensoren aus.

Mich begeistert vor allem die Abwechslung zwischen dem Aufbau und Betreuen von großen Industrieanlagen, sowie das Entwickeln und Reparieren von elektronischen Schaltungen.