Was macht eigentlich ein Papiertechnologe?

Als Papiertechnologe stellst Du Papier, Karton, Pappe oder Zellstoff her. Du überwachst und steuerst die Produktion mit Hilfe von entsprechenden Systemen und prüfst die Qualität während der Produktion sowie der Endprodukte. Du bist für den technischen Zustand der Anlagen verantwortlich, wartest Maschinen und Anlagen und behebst kleinere Störungen.

Was ist das Besondere am Beruf des Papiertechnologen?

Papier ist ein Naturprodukt. Die Arbeit bietet immer neue Herausforderungen und ist sehr abwechslungsreich. Außerdem hat man eine große Verantwortung.

Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung?

Voraussetzung ist mindestens ein qualifizierender Abschluss der Mittelschule.

Außerdem sind für den Beruf des Papiertechnologen technisches Verständnis, Verantwortungs-bewusstsein, die Bereitschaft im Schichtdienst zu arbeiten und Spaß an der Arbeit im Team wichtig.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Bewerbung?

Bewerbungen sollten normalerweise ein Jahr vor Ausbildungsstart eingehen.

Wann beginnt das Ausbildungsjahr?

Die Ausbildung startet in der Regel am 1. September eines Jahres.

Wo ist die Berufsschule?

Für den Ausbildungsberuf Papiertechnologe findet der Unterricht im Papierzentrum Gernsbach in Baden-Württemberg oder im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Gewerbe und Technik in Altenburg in Thüringen statt. Insgesamt werden 13 bis 16 Wochen theoretischer Unterricht pro Jahr geleistet, in Wochenblöcken von drei bis sechs Wochen.

Wer zahlt den Aufenthalt an der Berufsschule?

Die Kosten für den Aufenthalt übernehmen in den meisten Fällen die ausbildenden Unternehmen.

Wie sieht ein normaler Tagesablauf im Betrieb aus?

Während der Ausbildung lernt man alle Abteilungen und Bereiche der Produktion kennen. Meist wird man zwei bis sechs Wochen in einer Abteilung eingesetzt – beispielsweise in der Stoffaufbereitung, der Papiermaschine selbst, in der Ausrüstung oder im Labor.

Wie sieht es mit der Übernahme nach der Ausbildung aus?

Die Unternehmen bilden nach Bedarf aus. Das bedeutet, dass man in der Regel nach der Ausbildung übernommen wird.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich?

Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für spannende und vielseitige Aufgaben im Arbeitsleben. Talente werden nach der Ausbildung in der Regel so gefördert, dass sie sich für neue Tätigkeiten qualifizieren.

Kann ich mich nach der Ausbildung auch weiterbilden?

In der Papierindustrie gibt es viele Möglichkeiten sich weiterzubilden. Zum Beispiel kann man nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum Papiertechnologen eine Meisterausbildung machen. Bei entsprechender Vorbildung ist auch ein Studium im Bereich Papier- und Verpackungstechnik möglich.

Was verdient man eigentlich in der Ausbildung?

Die Vergütung in der Ausbildung liegt im ersten Lehrjahr bei über 1000 Euro brutto.